Stockfotos / Bilddatenbänke – eine Auswahl an Anbietern

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Bilddatenbank

Als Stockfotografie werden Vorratsbilder produziert, die vom Fotografen geschossen und online zur Verfügung gestellt werden. Nachdem eine  bestimmte Lizenzgebühr gezahlt wurde, kann das Bild für den jeweiligen Verwendungszweck hergenommen werden. Dabei unterscheidet man zwischen lizenzfreien und lizenzpflichtigen Bildern. Lizenzpflichtige Bilder unterliegen Einschränkungen, u.a. in der Art der Nutzung, der Nutzung der jeweiligen Plattformen, Verwendungdauer, ggf. geografische Bestimmungen usw. . Und so können Werbeunternehmen zeitlich befristete Bilder mit Exklusivrechten für Marketingprojekte wie Flyer hernehmen, ohne dabei befürchten zu müssen, dass das Bilder bei der Konkurrenz auf anderen Plattformen hergenommen werden.

Lizenzfreie Bilder können uneingeschränkt genutzt werden, sobald die Gebühr gezahlt ist. Und um das nochmal deutlich hervozuheben: lizenzfrei ist nicht kostenfrei! Auch für lizenzfreie Bilder werden Gebühren erhoben. Unternehmen, Agenturen, Pirvatpersonen nutzen gern die Dienste von Anbietern der Stockfotografie, da die Fotografie von verschiedensten Themenbereichen auch aus zeitlichen Gründen einfach nicht möglich ist! Deshalb wird hier im Artikel eine kleine Auswahl an Stockfoto-Anbietern vorgestellt, bei der auch die Schwächen aufgezeigt werden.

Was bei Stockfotos rechtlich zu beachten ist

Das Thema Urheberrechtsverletzung sollte ernstgenommen werden. Denn bei Urheberrechtsverletzungen werden Abmahnungen mit Geldforderungen im höheren dreistelligen oder vierstelligen Bereich für ein Bild ohne Nennung der Quelle fällig. Selbst wenn die Stockfotos kostenlos herunterladen werden, gilt: alle Bilder, die nicht selbst geschossen wurden, sind mit dem Urheber zu kennzeichnen. Das kann in der Bildunterschrift (direkt unter dem Bild bei der Bearbeitung des Bilds) oder am Ende (z.B. foto: ©Khoa Nguyen – FlickR ) erfolgen. Je nach Plattformen können weitere Einschränkungen und Regelungen erfolgen, z.B. dass die kommerzielle Nutzung untersagt wird oder dass eine Bearbeitung möglich ist.

Auswahl an kostenpflichtigen Stockfoto-Anbietern

Getty Images

Mit über 80 Millionen Bildern gehört der Anbieter zu den größeren Stockfoto Plattformen. Rund die Hälfte der Bilder stehen kostenlos zur Verfügung, allerdings nur im eingeschränkten Maß als Embedded Code! Und diese aufgezwungene Verlinkung ist auch einer der Gründe, warum bei mir keine Kostenfreien Bilder auf meinen Blogs zu finden sind. Die Bildresultate sind aber ordentlich und wurden aufwändig mit Bildbearbeitungsprogrammen gestaltet! Die Optionen für die lizenzpflichtigen Bilder sind strukturiert und übersichtlich und ein kalkulierter Preis von 600 Euro ist für Werbeunternehmen zu stemmen. Für mich eine tolle Plattform mit ordentlich Ergebnissen!

Fotolia

Fotolia gehört für viele Unternehmen und Agenturen zu den beliebtesten Plattformen, wenn es um lizenzfreie Fotos geht! Und das liegt nicht nur an den relativ geringen Preisen, die bei den Kosten als Credits als Kosten angegeben sind, sondern auch an der gewaltigen Anzahl an Bildern im Portfolio. Ich denke aber auch, dass zu stark gekünstelte Bilder dem Weblog oder anderen Newsportalen einen eher negativen Touch geben könnten. Für meinen Seejey Fotoblog arbeite ich bei der Vorstellung meiner Fotowerke ausschließlich mit eigenen Bildern. Bei Pressefotos oder Produktvorstellungen verweise ich gern auf andere Seiten. Zu stark aufpolierte Bilder (weißer Hintergrund, Sternchen, Grafiken) sehen in meinen Augen nicht besonders natürlich aus, v.a. wenn man sie auf Seiten auch sieht. Aber die Nutzung dieses relativ günstigen Anbieters kann sich sehen lassen.

Shutterstock

Shutterstock hat rund 60 Millionen Bilder im Angebot und die Bilder sehen wirklich schön aus! Auch großes Lob dafür: auch nach Markennamen wie Cola oder BMW kann gesucht werden! Shutterstock ist aber nicht ganz billig, wenn man den Dienst nur mal nebenbei nutzen möchte. Denn ein Basisprojekt mit 5 Bildern (alle Größen) kostet 39 Euro, 25 Bilder kosten 179 Euro. Da würde es eher Sinn machen ein Profipaket mit 350 Bildern pro Monat (Option: jährlich oder monatlich) zu ordern. Aber natürlich liegt es im eigenen Ermessen, wieviele Bilder man benötigt, wenn überhaupt.

Kostenfreie Stockfoto Anbieter

FlickR

FlickR stellt für mich persönlich die erste Wahl dar, wenn ich auf die Schnelle nach kostenlosen Bildern Ausschau halte. Mit der Einstellung zum Filtern der Bilder mit Creativ Commons-Lizenzverträgen (vgl. hierzu auch http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/ ) lassen sich sehr viele Bilder herausfiltern. Aber auch hier sollten Bestimmungen  wie die nicht gegebene Erlaubnis für kommerzielle Zwecke der Bildbearbeitung streng beachtet werden. FlickR hat zwar viele Bilder und diese sind auch von Fotografen auf natürliche Weise geschossen. Doch ob das Bildresultat den Wünschen entspricht, ist eine andere Sache. So gebe ich die Stadt „Saigon“ in den Suchschlitz ein und sehe Bilder von Panzer, verschwommene Bilder vom Mopedverkehr oder sonstige Straßenaktivitäten. Sucht man ein touristisches Bild von der Stadt, müsste man sich durchklicken und das dauert seine Zeit!

Pixelio

Auch schnell und unkompliziert ist die Plattform Pixelio. Einfach registrieren, anmelden, das passende Bild aussuchen und herunterladen. Wie bei allen anderen Plattformen gilt auch hier, dass heruntergeladene Bilder mit dem Copryright versehen sind. Ihr könnt die passende Größe auswählen und auf die Schnelle herunterladen.  Einen großen Nachteil gibt es aber bei Pixelio auch und das ist eher ein schwerwiegender: die Anzahl der Bildergebnisse ist gering und auch die Qualität der Bilder spricht nicht immer die Leute an. Aber als kostenlose Variante würde ich Pixelio immer mit einplanen, wenn ihr auf anderen Plattformen keine passenden Bilder entdeckt.

Weitere kostenlose Bildarchive

Ich empfehle euch auch mal andere Seiten anzusehen wie hier unter http://t3n.de/news/stockfotos-kostenlose-qualitative-bilder-539479/ vorgestellt werden und andere, sehr interessante Lösungskonzepte anbieten.




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Khoa

Fotografie ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft. Früher habe ich tausende Bilder mit der Handykamera geschossen und habe mich irgendwann dazu entschlossen, mit meiner eigenen Kamera Bilder zu schießen, die euch gefallen könnten. Diese Leidenschaft fürs Fotografieren ist genauso groß wie die Gestaltung von Texten. Als Blogger hoffe ich natürlich, dass euch meine Atikel gefallen und ich im Laufe der Zeit euch neue Insprationen vorstellen kann.

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