Was ein guter Fotograf drauf hat und was ihn ausmacht

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Canon Kamera

Wenn ich ehrlich zu mir bin und meine fotografischen Werke mit denen der Profis vergleiche, dann liegen manchmal Welten dazwischen. Ich nutze keine teuren Kameras mit Zubehörteilen in Preishöhen von 10000 Euro oder mehr und auch die Kameratische ist mit einer Kamera und maximal zwei Objektiven bestückt. Mehr braucht ein einfacher Hobbyfotograf wie ich nicht, wenn er die Bilder größtenteils für den Privatgebrauch nutzt! Doch unabhängig davon, welch teure Geräte in der Kameratasche stecken, gibt es klare Kennzeichen, die einen guten Fotografen ausmachen. Und selbst ein Fotograf mit einer schlechten Handykamera kann unter Umständen bessere Bilder schießen als ein Profifotograf mit einem 3000 Euro Gerät! Es gibt bestimmte Kennzeichen, die in meinen Augen einen guten Fotografen aus machen. Natürlich könnt ihr auch anderer Meinung sein!

Kennzeichen eines guten Fotografen

Als Fotograf kreativ sein

Olmypiaberg abends Olympiasee

Für mich sind die eigenen Vorstellungen und Gedankengänge von großer Bedeutsamkeit. Natürlich kann man ein Model gegen die Wand anlehnen, mithilfe einiger Posings ablichten, das Bild bearbeiten es herzeigen. Auf technischer Ebene sieht es dann klasse aus. Die Frage ist aber: wieviel von meiner Kreativität stecke ich in die Arbeit und kommen meine eigenen Vorstellungen und Ideen zum Tragen oder arbeite ich nach vorgegebenen Wunschvorstellungen. Je nach Anlass der Fotografie ergeben sich unterschiedliche Motive. Mal sind sie schlicht und auf Perfektion getrimmt, ein anderes Mal sind künstlerischer Filtereffekte von hoher Bedeutung! Wichtig ist aber, dass man seinen eigenen Kopf bei der Fotografie einsetzt. Wie die anderen das Bild sehen, ist wichtig! Doch die eigene Selbstzufriedenheit schlägt sich in den Bildern nieder. Picasso wäre nicht berühmt geworden, wenn er exakt die Dinge gemalt hätte, die man von ihm erwartet!

Mit der vorhandenen Ausrüstung das Beste rausholen

Bach im Englischen Garten

Technische Kenntnisse über die Fotografie sind notwendig und kommen mit der Zeit, wenn man intensiv mit der Kamera geübt hat – und zwar mit einigen wenigen Kameras (am besten mit einer einzigen Kamera). Ich habe anderthalb Jahre nur mit der Canon EOS 600D Kamera Fotos geschossen und sogar Fotoshootings gemacht. Die ersten Shootings waren zwar gelungen, doch die technischen Fehler wie Belichtung, oder Bildschärfe war noch verbesserungsdürftig. Sowas lernt man mit der Zeit und mit viel Übung, wenn man die Bedienung der einen Kamera weiter optimiert. Deswegen braucht man am Anfang nicht zwangsweise eine teure Kamera, sondern ein günstiges Einsteigermodell zum Üben, das aber in Sachen Qualität sich sehen lassen kann. Bei günstigen Kameras unter 500 Euro wäre die Canon EOS 700D SLR beispielsweise geeignet.

Hab keine Scheu vor der Menge

Ihr fotografiert in der Öffentlichkeit mit einer großen Menschenmenge? Dann lasst euch von den Passanten und neugierigen Blicken nicht beirren! Ich kenne die Scheu, wenn man ein Fotomodell auf der Terrasse im Cafe nicht so fotografieren kann, wie es die Fantasie will. Seid in dieser Hinsicht weniger introvertiert, gebt lauthals Anweisung, seid der Chef und lasst euch nicht beirren! Schließlich wollen die Leute euch nicht belehren, sondern der Fotosession beiwohnen und sie bestaunen. Die Straßenfotografie und das Fotografieren in öffentlichen Orten erfordert teilweise die Erlaubnis der verantwortlichen Personen sowie der Passanten (wenn sie auf dem Bild drauf sind). Das alles zu managen ist schwieriger als im Garten die Pflanzen zu fotografieren.

Hab deinen eigenen Stil

Brandenburger Tor

Es gibt Menschen, die nur Menschen fotografieren. Andere fotografieren leere Straßen, Autos, Tiere. Auch ich hab meinen eigenen Stil. Neben der Stadt- und Landfotografie (ich reise sehr gern) zeige ich eine gewisse Vorliebe für künstlerische Fantasie-Gebilde und mach hin und wieder Fotoshootings (sogar im S&M Club). Mein Fotostil ist so ausgelegt, dass selbst Anfänger und Neueinsteiger in der Fotografie meine künstlerische Ader verfolgen und nachvollziehen können. Deshalb ist es als Fotograf wichtig, dass man sich auf eine bestimme Art von Bildern festlegt und dort seine Erfahrungen und Kenntnisse weiter ausbaut.

Fotografie ist Übungssache

Ein guter Fotograf schießt sehr gern Bilder. Und wenn er das Motiv von der Sehenswürdigkeit schon zigtausend Mal gesehen hat: er fotografiert dieselbe Stelle immer und immer wieder und manchmal erstrahlen sie in einem neuen Licht! So sind Fotoshootings mit Personen immer wieder eine Herausforderungen, wo 200 Bilder an einem Abend schon zum Minimum gehören! Hohe Zeitinvestition ist mit Leidenschaft verbunden. Wenn der Fotograf daran Gefallen findet, klebt stundenlang an der Kamera.

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Khoa

Fotografie ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft. Früher habe ich tausende Bilder mit der Handykamera geschossen und habe mich irgendwann dazu entschlossen, mit meiner eigenen Kamera Bilder zu schießen, die euch gefallen könnten. Diese Leidenschaft fürs Fotografieren ist genauso groß wie die Gestaltung von Texten. Als Blogger hoffe ich natürlich, dass euch meine Atikel gefallen und ich im Laufe der Zeit euch neue Insprationen vorstellen kann.

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